Wie man die angemessene Kapazität des Transformators bestimmt
1. Grundlegende Untersuchung und Analyse
Zunächst sollte eine umfassende Untersuchung durchgeführt werden, einschließlich der Spannung der Stromversorgung, der Echtzeit-Lastmerkmale des Benutzers, des Gerätetyps und der örtlichen Umgebungsbedingungen. Die auf dem Typenschild des Transformators angegebenen technischen Nennparameter sollten sorgfältig geprüft werden.
2. Grundlage der Kernauswahl: Lastkapazität und -art
Die Auswahl der Transformatorleistung ist entscheidend für seinen rationellen Einsatz und muss auf der Grundlage der Gesamtleistung aller Benutzergeräte, der Lastmerkmale (z. B. konstante Last, intermittierende Last, impulsartige Last) und der erwarteten Lastbetriebszeit bestimmt werden. Unter normalen Betriebsbedingungen sollte der Auslastungsgrad des Transformators idealerweise zwischen 75 % und 90 % seiner Nennleistung gehalten werden. Dieser Bereich gilt im Allgemeinen als der optimale Betriebsbereich für Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit.
3. Überwachung des Auslastungsgrads und Anpassung der Leistung
Während des Langzeitbetriebs muss die tatsächliche Last des Transformators überwacht werden:
Wenn die tatsächliche Durchschnittslast dauerhaft unter 50 % der Nennleistung liegt, bedeutet dies, dass der Transformator mit einer "großen Leistung für eine kleine Last" betrieben wird, was unwirtschaftlich ist. Ein Austausch durch einen Transformator mit geringerer Leistung sollte in Erwägung gezogen werden.
Wenn die Last die Nennleistung übersteigt, gilt dies als Überlastbetrieb, was die Lebensdauer des Transformators und die Stromversorgungssicherheit ernsthaft beeinträchtigt. Ein sofortiger Austausch durch einen Transformator mit größerer Leistung ist erforderlich. 4. Auswahl von Spannung und Verdrahtung
Spannungsanpassung: Die Nennspannung der Primärspule muss mit der Netzspannung übereinstimmen. Die Ausgangsspannung der Sekundärspule sollte auf der Grundlage der Spannungsanforderungen der elektrischen Geräte bestimmt werden.
Bevorzugte Lösung: Auf der Niederspannungsverteilungsseite wird eine dreiphasige Vierleiter-Stromversorgung empfohlen. Diese Verdrahtungsmethode kann nicht nur dreiphasige Stromlasten, sondern auch einphasige Beleuchtungsstromversorgung liefern und bietet eine hohe Flexibilität.
5. Besondere Lastbetrachtungen: Motoranlaufstrom
Bei der Auswahl der Leistung ist besonderes Augenmerk auf Geräte mit hohen Anlaufströmen, wie z. B. Motoren, zu legen. Da der Anlaufstrom eines Motors das 4- bis 7-fache seines Nennbetriebsstroms erreichen kann, kann eine falsch gewählte Transformatorleistung den normalen Anlauf aufgrund eines plötzlichen Spannungsabfalls verhindern. Daher muss die gewählte Transformatorleistung in der Lage sein, den momentanen Stromanforderungen des größten im System anlaufenden Motors gerecht zu werden.